Nachgesetzt: Bäume für das Klima. Neue Bäume auf Grundstücksstreifen neben der L 1148 bei Klein-Reinprechtsdorf (Röschitz) im Bezirk Horn.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 08. Januar 2021 (05:12)
Führten in Klein-Reipersdorf Baumpflanzungen durch: Wolfgang Dafert (Leiter der Straßenbauabteilung Hollabrunn), Ortsvorsteher Franz Asenbaum und Bürgermeister Christian Krottendorfer (von links). Foto: privat
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Zahlreiche neue Bäume wurden in den vergangenen Tagen neben der L 1148 bei Klein-Reinprechtsdorf von Mitarbeitern der Straßenmeisterei Eggenburg gesetzt.

Die Straßenbauabteilung Hollabrunn lege derzeit verstärkt Augenmerk darauf, speziell in Regionen mit geringer Waldausstattung und wenigen Solitärbäumen Grundstücksstreifen neben Landesstraßen zu erwerben und mit Obstbäumen zu bepflanzen, sagt Wolfgang Dafert.

Es werde auch daran gearbeitet, die Grundstücke durch geeignete Saatmischungen zu begrünen und den richtigen Mähzeitpunkt zu finden, damit sie langfristig wertvoll für Fauna und Flora und pflegeextensiv als ökologische Trittsteine wirken können. Bei Klein-Reinprechtsdorf stehen die Birnen-, Kirsch-, Riesenpflaumen-, Nuss- und Elsbeere-Bäume auf einem Grundstücksstreifen, der 185 m lang und 5,5 m breit ist.

Laut Bürgermeister Christian Krottendorfer und Ortsvorsteher Franz Asenbaum sei diese Lösung auch von der Ortsbevölkerung gut aufgenommen worden. Denn in der Vergangenheit gab es bereits Diskussionen, da die ursprünglich an dieser Stelle in Privatbesitz befindlichen Bäume aus sicherheitstechnischen Gründen vom Besitzer gerodet wurden, weil sie zu nahe am Straßenrand gepflanzt waren.

„Umso erfreulicher ist es, dass es nun zu einer für alle Beteiligten perfekten Lösung gekommen ist, die sowohl rechtlich als auch sicherheitstechnisch einwandfrei ist“, sagt Krottendorfer, der auch die Bedeutung solcher Baumpflanzungen vor dem Hintergrund des Klimawandels als „Beitrag zur Verbesserung der Klima-Situation“ betonte.

Er dankte nicht nur den Straßenmeisterei-Mitarbeitern, die auch für die laufende Pflege der Bäume sorgen werden, sondern auch dem ursprünglichen Besitzer für die Zurverfügungstellung des Grundstückes an das Land NÖ.