Abgänge sind eine Chance. Über den Umbau der Eggenburger ÖVP.

Von Thomas Weikertschläger. Erstellt am 27. November 2019 (05:00)

Vor einem großen Umbruch steht die Eggenburger Volkspartei: Gleich sechs der 16 aktuellen Mandatare treten bei der Gemeinderatswahl im Jänner nicht mehr an. Besonders zwei Abgänge wiegen auf den ersten Blick schwer: Vizebürgermeisterin Susanne Satory hat sich um den Tourismus in Eggenburg seit 26 Jahren verdient gemacht. Gerhard Kabesch gelang es in den 16 Jahren als Finanz-Stadtrat, den Schuldenstand der Gemeinde von 13 auf fünf Millionen Euro zu senken. Solche „Kaliber“ zu ersetzen, ist für Bürgermeister Georg Gilli sicher keine leichte Aufgabe.

Andererseits bietet jeder Abgang eine Chance für neue Kräfte. Die Nachfolger der beiden können auf eine gesicherte Basis aufbauen und neue Ideen und Blickwinkel einbringen. Und sie haben noch einen Vorteil: Die jetzt abtretenden Mandatare – etwa auch Umwelt-Fachmann Georg Neugebauer – wollen ihr Experten-Wissen weiter einbringen. Aber nicht als „Besserwisser“, sondern falls gewünscht.