Horn

Erstellt am 18. Januar 2017, 05:31

von Martin Kalchhauser

Am Beginn eines neuen Kapitels. Martin Kalchhauser über die Horner Flüchtlingspolitik.

Zwei Jahre nach der Umwidmung des alten Stephansheimes („Haus Helina“) in ein Flüchtlingslager wird der Betrieb mit Juli 2017 eingestellt. Diese Maßnahme führt naturgemäß zu Diskussionen.

Allen, die geneigt sind, ein vorschnelles Urteil zu fällen, sei in Erinnerung gerufen, dass die Stadt Horn seit 2015 gerade in der Frage der Unterbringung von Kriegsflüchtlingen eine Paraderolle gespielt hat.

Die rund 100 Gäste aus verschiedenen Nationen wurden am Stephansberg nicht einfach in ein leer stehendes Gebäude gepfercht, sondern – auch dank des tollen Einsatzes zahlreicher Freiwilliger – von der ersten Minute an betreut und begleitet.

Jetzt, da die Unterbringung anderswo möglich ist, will man sich auf die bestmögliche dauerhafte Integration jener Menschen konzentrieren, die in Horn (zum Teil nach ihrer Landung am Stephansberg) eine neue Heimat gefunden haben.

Das „Haus Helina“ war nie als Dauerlösung gedacht. Seine Zeit ist abgelaufen. Die Arbeit für die und mit den Flüchtlinge(n) wird weitergehen.