Ein klares Wort ist gefragt!. Martin Kalchhauser über die Volksbefragung in Röschitz.

Von Martin Kalchhauser. Erstellt am 11. Juni 2014 (08:38)

Die bevorstehende Volksbefragung in Röschitz wird spannend. Denn es steht nicht nur die Zustimmung zum 1,3 Millionen teuren, von der ÖVP-Mehrheit betriebenen Projekt der Aussiedelung des Bauhofs und die dort geplante Errichtung eines zentralen Veranstaltungssaales im Dorfzentrum auf dem Prüfstand.

Noch spannender als die Zahl der „Ja“ und „Nein“-Stimmen zu diesem Projekt wird vielmehr sein, zu sehen, wie vielen Röschitzern das Projekt überhaupt ein Anliegen ist. Schließlich gibt es ja seit dem Zusperren des letzten Wirtshauses mit Saal keinen Veranstaltungsort für Bälle und ähnliche große Veranstaltungen mehr. Dennoch konnte man sich nun auch schon mehr als drei Jahre so „durchwursteln“. Vielleicht muss man das gar noch länger tun? Die Ablehnung des (derzeit einzigen) Modells hieße für die Gemeinde nämlich: „Zurück an den Start!“

Sowohl die ÖVP als auch die SPÖ hoffen – abgesehen von der Zustimmung für ihren jeweiligen Weg – auf eine große Wahlbeteiligung. Nur dann nämlich wäre das Wort, das die Bürger an der Urne sprechen, auch repräsentativ.