Es herrscht wieder Optimismus. Über die personellen Änderungen beim SV Horn.

Von Bernd Dangl. Erstellt am 13. Juni 2019 (01:00)

Beim SV Horn herrscht wieder Optimismus. Thomas Kronsteiner braucht keine offizielle Funktion, um wieder richtig retour zu sein. Alleine, dass er im Hintergrund die Fäden zieht, ist Garantie für eine erfolgreichere Zukunft. Kronsteiner war der Mastermind des Horner Aufstiegs, ihm verdankt der Verein, dass er heute zu den Top-Klubs in Niederösterreich zählt.

Nach seinem Rückzug 2015 hätte ihm der SV mehr oder weniger egal sein können. Dass er es aber nicht war, zeigt sein Comeback. Frei interpretiert: Kronsteiner wollte nicht mehr zusehen, wie der Verein gegen die Wand fährt. Sportlich war‘s in den vergangenen Jahren eine Aufzugsfahrt: zu stark für die Regionalliga, zu schwach für die 2. Liga. Was aber besonders negativ auffiel: Der Verein hatte sich von der Fan-Basis und vor allem von der Region verabschiedet. Der Zuschauerzuspruch rasselte früheren Landesliga-Zeiten entgegen, nach außen hatte der Verein nach dem undurchsichtigen Gastspiel der Japaner viel an Sympathie verloren. Bei einem Fußballverein muss der Fußball im Vordergrund stehen – das soll künftig wieder so sein.

Dass mit Reinhard Vyhnalek ein absoluter Fachmann als Sportlicher Leiter gewonnen werden konnte, ist eigentlich schon der Top-Transfer des Jahres und macht allen wieder Hoffnung.