Fragezeichen dominieren. Über offene Baustellen beim umgebauten SV Horn.

Von Bernd Dangl. Erstellt am 06. November 2019 (01:00)

Bei Titelkandidat Ried zu verlieren, ist keine Schande für Horn. Dass aber erneut defensive Schnitzer dafür hauptverantwortlich waren, muss zu denken geben. Warum kriegt das Horn nicht auf die Reihe? Und bitte keine Ausreden, von wegen, dass es im Sommer einen Kader-Totalumbau gab und die Mannschaft sich erst finden müsse – was zu Saisonbeginn funktionierte, sollte bei Profis, die tagtäglich miteinander trainieren eigentlich besser, nicht schlechter werden.

Dabei sah in den ersten Wochen nach dem Umbruch alles so vielversprechend aus. Spektakulärer Offensiv-Fußball und dominante Auftritte, die bis auf den zweiten Tabellenplatz führten, ließen wieder eine Euphorie wie aus vergangenen, erfolgreichen Zeiten aufkommen. Fünf Runden mit nur einem Punkt später, ist es müßig darüber zu diskutieren, dass die Liga – bis auf die beiden Spitzenteams Klagenfurt und Ried – ja eh extrem eng beieinander sei.

Bei Horn zeigt die Formkurve steil nach unten. Gegen die Juniors OÖ ist am Freitag ein Sieg bereits Pflicht, wie generell ein versöhnlicher Hinrunden-Abschluss Pflicht ist. Denn sonst drängt sich die Frage auf, was der Radikal-Umbau im Sommer wirklich gebracht hat. Hinten mit dabei war Horn zuvor ja auch schon …