Horror-Saison für Breiteneich. Über den total verkorksten Umstieg des USV Breiteneich aus der 3. Klasse.

Von Bernd Dangl. Erstellt am 17. April 2019 (02:26)

Desaströs verläuft die Meisterschaft für den USV Breiteneich. Die 0:18-Schlappe gegen Irnfritz ist nur der absolute Gipfel einer total verkorksten Premieren-Saison in der 2. Klasse Waldviertel Thayatal nach dem Umstieg aus der mittlerweile aufgelösten 3. Klasse Hornerwald. Schon vor diesem Spiel warf Coach Heinz Pinter entnervt das Handtuch, war der zweite Trainer-Rücktritt nach Robert Noza, der in der Hinrunde bald genug hatte, perfekt.

Neun Spieltage stehen noch am Programm. Ob die noch durchgezogen werden? Auf das wollte sich Breiteneich nicht festlegen. Fix ist aber, dass solche Spiele wie vom vergangenen Freitag massive Folgen für eine seriöse Meisterschaft haben. Gerade in der 2. Klasse Waldviertel Thayatal, wo ein enges Meisterrennen tobt, kann am Ende die Tordifferenz entscheidend sein. Und hier beeinflussen solche Selbstauflösungserscheinungen einer Chaostruppe a la Breiteneich den Meisterschaftsausgang.

Breiteneich muss sich schnell im Klaren sein, wie es weitergeht. Kaum jemand wird Lust haben, weiterhin Kanonenfutter zu sein. Lust auf eine Wiederbelebung der 3. Klasse haben aber wohl nicht genug Vereine, um neu zu starten. Daher ist es keine gewagte These, um zu behaupten, dass Breiteneich spätestens im Sommer das Handtuch wirft.