Vollbetrieb beim SV Horn. Über ereignisreiche Tage beim SV Horn.

Von Bernd Dangl. Erstellt am 19. Juni 2019 (01:00)

„Beim SV Horn ist immer etwas los“ – dieses Motto war vor einigen Jahren, als der sportliche Höhenflug seinen Anfang nahm, das Credo des Vereins, um die positiv aufkeimenden Emotionen der Fans zu verstärken. Dieser Tage ist diese Aussage mehr denn je retour – und mit ihr eine Art Mini-„FC Hollywood“, weil der aktuelle Total-Umbruch wirklich alles auf den Kopf stellt, um die wiederkehrende Sehnsucht nach Erfolg stillen zu können. Damit kam‘s, dass sogar der automatische verlängerte Trainer nicht mehr ins Konzept passte und der wenige Tage nach der Vertragsverlängerung bzw. zwei Tage vorm Trainingsauftakt seine Sachen packen musste.

Klar, dass es in Horn aufgrund dieser Gegebenheiten stressig zugeht, die angestrebte Ruhe fehlt. Für die muss jetzt schnell der neue Coach Markus Karner sorgen, der zwar genug Erfahrung im Business mitbringt, bisher aber noch nicht Cheftrainer bei einem Profi-Verein war.

Wie Karner letztendlich abschneidet, wird aber nicht nur von ihm alleine, sondern vor allem vom zusammengesetzten Kader abhängen. An diesem Faktor scheiterten in Wirklichkeit auch seine Vorgänger Carsten Jancker und eben Kurt Jusits, die sicher genug Kompetenz, aber keinen bundesligatauglichen Kader hatten. Hier ist Sportleiter Reinhard Vyhnalek voll gefordert, der seinen erarbeiteten Ruf als „Checker“ nun bestätigen muss.