Genau um zwei Tote zuviel …. Martin Kalchhauser über den zähen Kampf gegen die tödlichen Unfälle.

Von Martin Kalchhauser. Erstellt am 21. Februar 2018 (05:18)

Auf den ersten Blick ist die Bilanz der Horner Polizei für 2017 durchaus erfreulich: Deutlich weniger Verletzte bei Verkehrsunfällen und mit „nur“ zwei Toten erneut auch in diesem Bereich ein Rückgang.

Ein Drosendorfer verunglückte am 16. Februar in Kainreith tödlich, weil er in einen entgegenkommenden Bus krachte. Ein Haselberger kam am 19. November am Schauberg von der Straße ab und starb.

Sie starben nicht wegen eines technischen Defekts oder an gefährlichen Stellen, sondern auf den ersten Blick ohne erkennbaren Grund. Ob und wodurch die Fahrer abgelenkt waren, bleibt für immer offen.

Die Polizei weiß, dass man sogenannte „Allein-Unfälle“ nie ganz verhindern wird können. Aber man setzt bei den Kontrollen bei Beeinträchtigungen der Aufmerksamkeit – vom Handy über Alkohol bis zu anderen Drogen – an. Das ist der richtige Weg. Auch wenn er ein paar Unverbesserlichen vielleicht ein kleines Loch ins Börserl reißen wird. Die Lehre daraus könnte einmal lebensrettend sein.