Schnell genug geht es nie!. Martin Kalchhauser über die neue Franz-Josefs-Bahn-Debatte.

Von Martin Kalchhauser. Erstellt am 21. März 2018 (05:39)

Der Ausbau der Franz-Josefs-Bahn, insbesondere die Errichtung der „Horner Spange“ für einen Direktanschluss der Bezirkshauptstadt an die Haupttrasse, sorgt erneut für Debatten. Hauptgrund für die Unruhe: Es tut sich nichts.

Statt sich mit dem grundsätzlichen Übereinkommen aus dem Vorjahr abzufinden, macht sich „Pro FJB“-Aktivist Gerald Hohenbichler einmal mehr für eine komplette Neutrassierung der Bahnlinie im Bereich Horn stark. Und die Debatten über den Sparstift der neuen Regierung im Bereich der ÖBB sorgen für zusätzliche Unsicherheit.

Schnell genug geht es nie! Aber selbst wenn sämtliche Übereinkommen zwischen Politik in Land und Bund und der ÖBB sowie die Zeitpläne für den Ausbau halten, wird es noch (mindestens) sieben Jahre dauern, bis der erste direkt vom Franz-Josefs-Bahnhof kommende Zug in den Bahnhof Horn einfährt. Und bis dahin werden auch Zweifel und Skepsis rund um die Realisierung des millionenschweren Jahrhundertprojekts nicht verstummen.