Sorgenfalten und Hoffnungen. Martin Kalchhauser über die Zukunft der Firma Häusermann.

Von Martin Kalchhauser. Erstellt am 12. Juli 2017 (05:15)

Mit knapp 200 Mitarbeitern ist die Firma Häusermann einer der wichtigsten Arbeitgeber der Region. Das Interesse am Schicksal des Betriebes ist daher nicht nur für die betroffenen Beschäftigten von großer Bedeutung.

Dass das Unternehmen durch KSG, ein ähnliches, aber viel größeres in Deutschland, geschluckt wurde, mag Sorgenfalten verursachen. Viel zu oft schon war eine solche Übernahme der Zwischenschritt zum Ziel, einen Mitbewerber auf elegante Weise auszubooten.

Ebenso groß wie derartige Befürchtungen ist die Hoffnung, dass das diesmal nicht so ist. Wenn sich bestätigt, dass die Gornsdorfer in Zitternberg jene Ausbaumöglichkeiten finden, die ihnen am Standort im Osten Deutschlands verwehrt bleiben, ist die neue Situation sogar eine Chance für einen Ausbau des rot-weiß-roten Werkes.

Der Abend ist klüger als der Morgen. In einigen Jahren wird man wissen, ob der Deal für Häusermann ein guter war. Es ist für alle Beteiligten zu hoffen, dass dann eine Erfolgsbilanz gezogen werden kann!