Rosenburg-Mold

Erstellt am 27. Juni 2018, 04:31

von Thomas Weikertschläger

Ein Schuss ins eigene Knie?. Thomas Weikertschläger über den geplanten Ausbau des Kraftwerks Rosenburg.

Windkraft, Wasserkraft, Sonnenergie und Biomasse – dass erneuerbare Formen der Energiegewinnung die Zukunft sind, ist unbestritten. Und dass wir in Zukunft wegen des immer größer werdenden Strombedarfs auch mehr davon brauchen, wohl ebenso.

Geht es aber darum, geplante Projekte in die Tat umzusetzen, regt sich immer wieder Widerstand. Egal, ob es Windparks in der Wild oder in Sigmundsherberg sind oder nun der von der EVN geplante Ausbau des Wasserkraftwerks in Rosenburg. Eine bereits vor längerer Zeit gegründete Bürgerinitiative versucht, die Ausbau-Pläne der EVN zu verhindern.

Nun mag es grundsätzlich gut sein, wenn sich Menschen für ihre Anliegen engagieren und sich über ihre Umwelt und ihren Lebensraum Gedanken machen. Scheitert aber künftig jedes Projekt, das sich mit alternativer Energie befasst, am Widerstand Einzelner – denn selbst die von der Initiative angegebenen 500 Unterschriften können schwer als Zeichen der generellen Ablehnung des Projektes durch die Bevölkerung gesehen werden – dann schießen wir uns langfristig damit ins eigene Knie.