Kein Sport ist keine Alternative. Über die Corona-Problematik im regionalen Sport-Geschehen.

Von Bernd Dangl. Erstellt am 16. September 2020 (00:21)

Corona hier, Corona da – es vergeht kein Tag, wo wir nicht mit der Pandemie in Berührung kommen. Auch im regionalen Sportgeschehen hat die Thematik nach dem Lockdown im März wieder Einzug gehalten.

Zunächst erwischte es die Eggenburger Kicker, danach die Kollegen in Röschitz. Jetzt wurde vorsichtshalber auch das NÖ Cup-Halbfinale zwischen Horn und Eggenburg abgesagt, nachdem es bei einem Testspielgegner Eggenburgs einen Verdachtsfall gibt. Es werden weitere Fälle kommen – Corona wird uns und den Sport noch eine Zeit lang im Griff haben.

Bis dahin gibt‘s nur zwei Möglichkeiten: Entweder der Sport richtet sich nach den Vorgaben der Politik und versucht, den Wettbewerb so gut als möglich über die Bühne zu bringen, oder es gibt gar keinen Sport. Jeder sportaffine Mensch, aber auch solche, die unmittelbar mit dem Sport in anderer Art und Weise verflochten sind, werden zu Ersterem tendieren.
Daher sind am Freitag alle Blicke zum SV Horn gerichtet, wo beim Heimspiel gegen Liefering mit 750 zugelassenen Fans ein erster „sportlicher Ansturm“ seit dem Pandemie-Ausbruch erwartet wird. Da sind die Sport-Fans gefordert: Seid diszipliniert, haltet die Vorgaben des Vereins ein. Alles andere ist ein Schuss ins eigene Knie.