Langer Atem
ist gefragt.
Martin Kalchhauser über großeHoffnungen der Drosendorfer. Jetzt hoffen die Drosendorfer, dass das Sprichwort „Totgesagte leben länger!“ auch im Fall des Gasthofs Failler Gültigkeit hat.

Von Martin Kalchhauser. Erstellt am 11. März 2014 (23:59)
NOEN
Jetzt hoffen die Drosendorfer, dass das Sprichwort „Totgesagte leben länger!“ auch im Fall des Gasthofs Failler Gültigkeit hat. Zweimal stand das Schicksal des touristischen Leitbetriebs der Stadtgemeinde an der Kippe.
Bei der ersten Lebensverlängerung des Hotels durch zwei Junggastronomen im Sommer 2010 blieb der ersehnte Aufschwung – nicht zuletzt auf Grund fehlender Finanzen für eine Restaurierung des Betriebs – aus. Nach zwei Jahren stand es das nächste Mal „Spitz auf Knopf“.

Nach einem Jahr „Notbetrieb“ durch den Besitzer scheint jetzt eine Lösung gefunden zu sein. Dass mit Ernst Kieninger ein Investor aufgetaucht ist, der den Willen signalisiert, das Haus nicht nur als Gaststätte und Beherbergungsbetrieb fortzuführen, sondern auch der (Kino-)Kultur großen Wert beimisst, ist ein Glücksfall. Jetzt könnte die nachhaltige Wiederbelebung gelingen.
Wenn der nächste Notfall ausbleiben soll, wird Kieninger einen langen Atem brauchen.