Man kann nicht genug danken. Über immer wieder kehrende Kritik an den Wehren.

Von Thomas Weikertschläger. Erstellt am 10. Februar 2021 (04:52)

Jahr für Jahr berichtet die NÖN Anfang des Jahres großflächig über die Mitgliederversammlungen der Feuerwehren. Jahr für Jahr gibt es dafür auch Kritik. „Wer braucht denn all diese Wehren?“, hört man da von Nörglern. Wie wichtig diese Wehren sind, zeigten sie in den vergangenen Tagen nicht nur bei einigen Unfällen im Bezirk, sondern besonders beim Großbrand in Sigmundsherberg.

Opfer dieses Brandes war just der örtliche Bürgermeister. Nach dem Brand erzählt er, dass sich auch er immer wieder für Investitionen, die die Gemeinde für die Wehren tätigt, rechtfertigen muss. Eine der letzten dieser Investitionen in der Gemeinde war übrigens die Anschaffung einer Wärmebildkamera – und just die trug beim Brand dazu bei, den Schaden auf ein Minimum zu reduzieren. Nicht verhindern kann das beste technische Gerät aber eines: Dass sich die Feuerwehrmitglieder bei Einsätzen wie diesem zum Wohl anderer selbst in Gefahr begeben. Und dafür kann man nicht oft genug danken.