Ein großer Dank den Freiwilligen. Thomas Weikertschläger über das Aus für das Haus Said.

Von Thomas Weikertschläger. Erstellt am 18. April 2018 (04:54)

Das „Haus Helina“ in Horn ist bereits seit dem Sommer des Vorjahres Geschichte. Nun schließt mit dem „Haus Said“ in Eggenburg auch die zweite große Flüchtlingsunterkunft, die im Zuge der großen „Flüchtlingskrise“ im Jahr 2015 im Bezirk Horn geschaffen worden war.

Dass es in beiden Häusern gelegentlich zu Problemen gekommen ist, ist nicht weiter verwunderlich. Wenn eine große Zahl an Menschen auf engem Raum zusammenlebt, sind Konflikte vorprogrammiert. In Eggenburg lief der Betrieb aber überwiegend gut. Das Projekt wird sowohl vom Betreiber als auch der Stadtgemeinde als Vorzeigeprojekt und Beispiel für gelungene Integration bezeichnet.

Wem das zu verdanken ist, liegt auf der Hand. Wie in so vielen Gemeinden des Bezirks waren es in erster Linie Freiwillige, die mit ihrem Engagement diesen Erfolg ermöglichten. Sie gaben nicht nur jungen Menschen neue Hoffnung, sondern bewiesen auch, dass in unserer Region „christliche Werte“ nicht nur am Stammtisch verteidigt, sondern in Form von Nächstenliebe auch in der Realität gelebt werden.