Sieghartsreith , St. Bernhard-Frauenhofen

Erstellt am 16. Januar 2019, 05:02

von Thomas Weikertschläger

Eingreifen rasch ermöglichen. Thomas Weikertschläger über zwei tierische Probleme.

Zwei Dörfer, – fast – die gleiche Angst: Während in Sieghartsreith der nächtliche Besuch eines Wolfes (falls es wirklich einer war) für Unruhe sorgte, geht in Frauenhofen die Angst vor streunenden Hunden um. Bereits seit 2017 entkommen dort zwei Kangals (türkische Hirtenhunde) immer wieder aus ihrem Zwinger. Zuletzt streifte ein Kangal vor dem Kindergarten herum und sorgte so für Aufregung bei besorgten Eltern. Auch in Sieghartsreith sind es besonders Kinder, um die sich die Bewohner Sorgen machen.

Ein grundlegender Unterschied besteht zwischen den beiden Vorfällen. Einer wie in Sieghartsreith kann nur dann verhindert werden, wenn Politik und Behörden sicherstellen, dass der Wolf niemandem mehr zu nahe kommt. Bei Vorfällen wie in Frauenhofen hingegen kommt es auf die Vernunft einzelner an. Wenn Hundehalter ihre Tiere nicht unter Kontrolle haben – oder nicht unter Kontrolle haben wollen –, dann sollte es raschere Handhabe geben, ihnen die Tiere abzunehmen.