Einigkeit ist jetzt gefordert. Über das Aus für das Gemeinde-Projekt.

Von Thomas Weikertschläger. Erstellt am 18. November 2020 (05:44)

Rund drei Jahre wurde intensiv verhandelt und geplant – jetzt ist es fix, dass es in Sigmundsherberg doch kein neues Gemeinde- und Pfarrzentrum geben wird. Auch wenn Bürgermeister Franz Göd das Aus für das von ihm präferierte Projekt „sportlich“ sieht, damit wurde eine große Chance vergeben.

Hier hätten nicht nur Gemeinde und Pfarre direkt im Zentrum ein neues Heim unter einem gemeinsamen Dach finden sollen, sondern auch die Vereine der Gemeinde. Egal, wie eine nun zu erarbeitende neue Lösung aussehen wird, zumindest die Pfarre wird in das künftige Konzept nicht eingebunden sein.

Was positiv ist: Zumindest suchen alle Beteiligten nun nicht nach Schuldigen und verzichten auf ein gegenseitiges Schlechtmachen. Und das war in Sigmundsherberg nicht immer so. Wenn es ÖVP und SPÖ nun ein Anliegen ist, eine zukunftsträchtige Lösung zu finden, dann muss die Zusammenarbeit ähnlich positiv weiter gehen wie zuletzt bei der Errichtung des Nahversorgers.