Event lebt vom Idealismus. Über „Mr. Mondscheinkino“.

Von Thomas Weikertschläger. Erstellt am 21. August 2019 (05:00)

Knapp 8.000 Gäste an 18 Abenden – damit sahen im Schnitt mehr als 430 Gäste die Filme, die in der 23. Saison des Mondscheinkinos in Eggenburg geboten wurden. Wer einmal einen Film in der beeindruckenden Kulisse vor der Stadtmauer beim Kanzlerturm genossen hat, versteht, warum dieses Kino-Festival so große Anziehungskraft hat.

Für Eggenburg ist das Mondscheinkino aber längst mehr als nur ein Kino-Event. Die Gäste – viele davon kommen wie die Kennzeichen am Eggenburger Hauptplatz verraten aus weit entfernten Gegenden – beleben vor und nach den Vorführungen die Eggenburger Gastronomie und lassen entsprechend Geld in der Stadt.

Verantwortlich für den Erfolg ist wie so oft der Idealismus Einzelner. Auch wenn es nicht seine Art ist, sich in den Mittelpunkt zu stellen und er selbst sein Team lobt: An dieser Stelle darf Andreas Zeugswetter aber vor den Vorhang geholt werden. Ohne seinen Einsatz wäre Eggenburg um eine große Attraktion ärmer.