Gemeindeamt als Zankapfel?. Über Einstimmigkeit, die bald dahin sein könnte.

Von Thomas Weikertschläger. Erstellt am 13. Juni 2019 (05:00)

Einstimmig wurde der Rechnungsabschluss 2018 – mit sattem Überschuss – vom Sigmundsherberger Gemeinderat beschlossen. Kein Wunder, wurde doch der Schuldenstand auf den niedrigsten Stand seit fast 15 Jahren gedrückt. Und das, obwohl in den vergangenen Jahren mit dem Siedlungsausbau oder dem Hochwasserschutz einige Großprojekte umgesetzt wurden. Auch beim aktuell durchgeführten Neubau des Nahversorger-Geschäfts ziehen die Sigmundsherberger Parteien an einem Strang.

Eine Harmonie, mit der es vor der Gemeinderatswahl rasch vorbei sein könnte. Denn mit dem Neubau des Gemeindeamts steht ein Projekt an, bei dem sich schon im Vorfeld die Geister scheiden. Während die ÖVP wegen der finanziellen Situation eine umfassende Lösung präferiert, hat die SPÖ angekündigt, auf jeden Cent achten zu wollen. Streiten kann man bei diesem Thema durchaus – aber bitte nicht aus wahltaktischen Gründen. Denn so etwas hat der Wähler noch nie goutiert.