Interessen aller berücksichtigen. Über eine Lösung, die gefunden werden muss.

Von Thomas Weikertschläger. Erstellt am 11. September 2019 (05:00)

„Recht für alle – zum Wohl für alle“. Dafür habe laut Pfarrer Kreit das Kloster Pernegg immer gestanden. Dass dies auch in Zukunft so sein wird, das könnte nach der Aufregung der vergangenen Tage rund um den befürchteten unfreiwilligen Auszug des Pfarrhofs aus dem Kloster nun doch wieder sichergestellt werden. Kommende Woche setzen sich Kreit und Pächter Klaus Rebernig an einen Tisch, um über die gemeinsame Zukunft von Fastenzentrum und Pfarre im Kloster zu sprechen.

Um dabei auf einen grünen Zweig zu kommen, müssen sowohl die wirtschaftlichen Aspekte – dass man bei einem knapp 6 Mio. Euro-Projekt Rechtssicherheit will, ist verständlich –, als auch die Anliegen der Pfarrgemeinschaft unter einen Hut gebracht werden.

Und warum sollte das nicht gelingen? Seit 25 Jahren leben Fastenzentrum und Pfarre in enger Symbiose, Kreit und Rebernig haben sich beide intensiv in die gemeinsame Arbeit eingebracht. Jetzt keine Lösung zu finden, wäre ein Armutszeugnis.