Kultur: Medizin fürs Gemüt. Über Kunst und Kultur in Coronazeiten.

Von Thomas Weikertschläger. Erstellt am 28. Oktober 2020 (04:43)

„Singen ist gesund. Sowohl für den Musizierenden, als auch für den Zuhörer“ meinte Christoph Reiss, welche Bedeutung Musik, Kunst und Kultur für den Menschen hat. Ähnlich sieht Szene Waldviertel-Intendant Stephan Rabl die Absagenflut und all die Probleme, mit denen Kunst und Kultur derzeit konfrontiert sind. Jeder Mensch brauche es, Leichtigkeit zu spüren. Beim Kunstgenuss gehe es um die psychologische Gesundheit: „Wir müssen aufpassen, dass die nicht leidet.“

Nicht hoch genug kann man daher derzeit Veranstalter schätzen, die allen Widrigkeiten zum Trotz weiter alles Mögliche tun, um dem Publikum Zerstreuung zu bieten – und damit „Medizin fürs Gemüt“. Was wir alle dazu beitragen können, es ihnen zu danken? Die wenigen Kulturtermine, die es noch gibt, wahrnehmen und uns dabei an alle Spielregeln halten. Damit unterstützen wir nicht nur die Veranstalter, wir sichern auch die Existenz vieler Künstler – denn für die geht es derzeit ums wirtschaftliche Überleben.