Horn

Erstellt am 06. Juni 2018, 05:14

von Thomas Weikertschläger

„Neid-Debatte“ im Westen Horns. Thomas Weikertschläger über eine Aufregung, die vergehen wird.

„Die sind neu zugezogen und ihre Wünsche werden prompt erfüllt, auf uns Alteingesessenen schaut niemand!“ – Nein, es geht diesmal nicht um das Thema „Asyl“. Ähnliche Aussagen wie diese wurden diesmal durch die Errichtung eines Pollers zur Verkehrsberuhigung in einer Wohnsiedlung im Westen Horns hervorgerufen.

Ein Teil der Anrainer in den benachbarten Straßenzügen der jüngst asphaltierten „Juliane-Mittermaier-Straße“ fühlen sich durch die Maßnahme, die sie für ihre eigenen Straßen wohl auch gerne hätten, als „Bewohner zweiter Klasse“ degradiert.

Und dieses subjektive Gefühl kann nur der Auslöser für den Ärger sein. Denn die geäußerte Befürchtung, dass ihre Straßen künftig unter „Durchzugsverkehr“ leiden müssen, kann es – wie ein Lokalaugenschein der NÖN nach Errichtung des Pollers gezeigt hat – nicht sein.

„Blechlawinen“ wird es in der Siedlung künftig nicht geben, das werden auch die von Bürgermeister Maier angekündigten Verkehrszählungen zeigen. Langfristig wird die Lösung weder für die „neuen“, noch für die „alten Horner“ negativ sein.