Opposition muss dran bleiben. Über die Ausgangslage vor der Gemeinderatswahl.

Von Thomas Weikertschläger. Erstellt am 18. September 2019 (05:00)

In keinem Bezirk des Landes ist die Ausgangslage vor der Gemeinderatswahl wohl so eindeutig wie im Bezirk Horn. Zweifel daran, dass es auch nach dem Jänner 2020 in den 20 Gemeinden 20 schwarze Gemeindechefs geben wird, hat wohl niemand. Zu eindeutig fielen die Ergebnisse 2015 aus, den Ortschefs unterliefen in den vergangenen fünf Jahren auch allesamt keine groben „Schnitzer“, die ihren Konkurrenten Angriffsflächen bieten würden.

Wenn die politische Konkurrenz deshalb aber schon vor den Wahlen die Flinte ins Korn wirft, wäre das fatal. Gerade weil die ÖVP-Dominanz nicht zu brechen sein wird, heißt es für die Opposition, sich mit positiven Ideen einzubringen, um nicht noch weiter abzurutschen. Hick-Hack goutieren die Wähler auf Gemeindeebene nicht. Das musste 2015 die SPÖ in Sigmundsherberg spüren.

Diesmal ist es gerade diese Gemeinde, in der die „Roten“ mit ihrer neuen Chefin Barbara Reisel dank neuem Elan die Überraschung liefern könnten.