Nur neue Fassade ist zu wenig!. Martin Kalchhauser über den Wallfahrtsort Maria Dreieichen.

Von Martin Kalchhauser. Erstellt am 25. Februar 2014 (23:59)
NOEN

Pilgern ist „in“. Das weltberühmte Santiago de Compostela ist jährlich Ziel tausender Mitteleuropäer, andere Marienverehrer zieht es nach Lourdes oder wenigstens Mariazell. In Maria Dreieichen geht es dagegen beschaulich zu …

Jetzt war der Abriss eines zentral gelegenen Hauses, das viele Jahre als störender Schandfleck empfunden wurde, vielleicht der Startschuss für ein „neues“ Maria Dreieichen. Den Ort mit Hilfe der Aktion Dorferneuerung zu behübschen ist nett, vielleicht auch notwendig. Wichtig ist aber, dass das Neue nicht nur Fassade bleibt.
Beim jungen Pfarrer gibt es Überlegungen, wie man Dreieichen „wiederbeleben“ könnte. Offenheit, regions- und religionsübergreifendes Denken dürfen kein Tabu sein bei der Suche nach einer neuen Form und neuen Aufgaben für die Wallfahrtsstätte.

Wenn Ideen für einen Aufschwung – wenn auch nicht gleich in lichte Höhen der 50er-Jahre – da sind, müssen sie gut überlegt, ordentlich vorbereitet und konsequent umgesetzt werden. Sicher ist jedoch eines: Es darf keine Chance versäumt werden!