So etwas gibt‘s nie wieder. Über die CSSR-Stars von einst im Waldviertler Fußball.

Von Bernd Dangl. Erstellt am 24. Februar 2021 (00:06)

Unglaublich, welche Stars Ende der 1980er-Jahre im Waldviertler Unterhaus spielten. Die Story auf den Seiten 72/73 dokumentiert eine Ära, die es nicht einmal mehr annähernd jemals wieder geben wird. Sie zeigt, wie sehr sich die Fußball-Welt verändert hat.

Ehemalige CSSR-Olympiasieger und -Europameister waren zugegen. Nicht, weil sie so scharf aufs Ausklingen ihrer Karrieren im Waldviertel waren. Nein, hier konnten sie noch einmal ihre privaten Kassen auffüllen, ehe es in die Fußballer-Pension ging. Spätere tschechische Superstars wie Pavel Nedved, Karel Poborsky oder Tomas Rosicky verdienten zu ihren besten Zeiten Millionen und brauchten keine finanzielle Zugabe nach ihrer Profi-Zeit.

Bevor der „Eiserne Vorhang“ fiel, durften diese Kicker überhaupt nur aufgrund ihrer Verdienste fürs Heimatland ins Ausland wechseln – heute verdient vermutlich jeder tschechische Durchschnittskicker in einer 2. Klasse mehr. Auch, wenn‘s romantisch naiv klingt: Schade, dass diese Zeiten, wo Superstars auf den Provinz-Plätzen unterwegs waren, vorbei sind und die junge Generation diese Erlebnisse nur noch aus Erzählungen kennen.