„Alles Tango“ hieß es im Creativum. Galerist Herbert Puschnik lud „Trio Tango Si“ in sein Atelier am Hauptplatz, das Publikum genoss die bittersüßen Melodien.

Erstellt am 16. Juni 2017 (04:49)
NOEN, Foto: Eduard Reininger
Ein kräftiges Lebenszeichen setzten Galerist Herbert Puschnik und Gabriele Da Silva Sipöcz (hinten) mit dem Gastspiel von Martin Lehnfeld, Violine, Franz Zimmermann, Kontragitarre, Silvia Amon-Dittmar, Akkordeon, Richard Motz, Violine, und Gerhard Trötscher, Kontrabass (von links), beim Musikabend im Creativum.

Ein kräftiges Lebenszeichen setzte Galerist Herbert Puschnik mit dem „Argentinischen Konzertabend“ mit dem „Trio Tango Si“ im Creativum.

Die Gruppe wurde 2003 gegründet und widmet sich vorwiegend dem „Tango Nuevo“. Er ist eine Wiederentdeckung des argentinischen Tangos, den der argentinische Komponist Astor Piazzolla weiterentwickelt und konzertfähig gemacht hat, und ist der Inbegriff von südamerikanischem Temperament und herb-süßen Melodien mit Gefühlen wie Trauer, Schmerz, Sehnsucht, Liebe, Lebenslust. „Niemand kann das besser in Musik gießen als die großen Meister aus Argentinien, allen voran Piazzolla“, stellte Martin Lehnfeld fest und nahm mit Silvia Amon-Dittmar (sie schreibt auch die Arrangements für das Trio) und Gerhard Trötscher das Publikum auf eine Reise in die Welt des Tangos mit.

Überhaupt glänzten die Musiker durch eine perfekte Koordination, die rhythmischen Raffinessen griffen so selbstverständlich ineinander, als agiere nur ein Spieler. Das Publikum war aus dem Häuschen, verlangte energisch nach mehr.