Tschechische Künstler entführten in Welt des Barocks

Im Rahmen des internationalen Silberbauer-Musikfests Thayatal, das von September bis Dezember im südmährischen Raum um Znaim bzw. im österreichischen Thayatal 16 Kulturveranstaltungen mit Künstlern aus Tschechien bzw. Österreich organisiert, fand in der vergangenen Woche in der Stiftskirche von Geras das Konzert „Geistliche Musik des frühen mährischen Barocks“ statt.

Erstellt am 11. Oktober 2021 | 14:37
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Die tschechischen Interpreten Katerina Sujanova, Yvetta Fendrichova, Ondrej Mucka, Eduard Tomastk und Martin Sujan.
Foto: Leo Nowak

Dabei interpretierte das Brünner Vokalquartett Societas Incognitorum Werke der bekanntesten Südmährischen Komponisten aus dieser Epoche Giovanni Battista Alovisi und Jacobus Handl Gallus. An der Orgel brillierte der Brünner Kirchenmusikreferent und Orgelsachverständige Ondrej Mucka mit der „Toccata decima in D“ von Georg Muffat zu Beginn und dem „Präludium und Fuge in C“ von Johann Pachelbel zum Abschluss der Veranstaltung. 

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Dazwischen begeisterten die beiden Sopranistinnen Katerina Sujanova und Yvetta Fendrichova in Spinettbegleitung durch Eduard Tomastik mit Alovisis „Exultavit cor neum“ und zusammen mit den Herren Ondrej Mucka, Eduard Tomastik und dem ausgezeichneten Bass Martin Sujan „Laudate Dominum“ von Jacobus Gallus. Wie der künstlerische Leiter des Ensembles Eduard Tomastik betonte, möchte der Verein Opus Organum als Veranstalter Menschen zusammenbringen, die sich für Orgelinstrumente interessieren oder diese wie Josef Silberbauer selbst bauen und Nachwuchstalente fördern.