Bilanz: 7.600 Museumsgäste in Eggenburg. Eggenburger Krahuletzgesellschaft blickte auf 2017 zurück und eröffnete die neue Saison mit einer Mineralienausstellung.

Erstellt am 07. April 2018 (02:53)
Krahuletzmuseum/Peter Ableidinger
Das Krahuletzmuseum startete mit einer Mineralien-Ausstellung in die neue Saison: Albert Prayer, Amand Körner, Ehrenobmann Fritz Steininger, Obmann Gerhard Dafert, Bürgermeister Georg Gilli, Anton Rauscher, Christian Altmann und Stadtpfarrer Josef Schachinger (von links).

Bei der Generalversammlung der Krahuletz-Gesellschaft Eggenburg als Trägerverein des Museums gaben Obmann Gerhard Dafert und Direktor Johannes Tuzar einen Überblick über das Berichtsjahr 2017. Kassier Martin Schober legte den Vereinsmitgliedern die erfreuliche Finanzlage dar.

Die Besucherzahl von rund 7.600 war gegenüber dem Vorjahr bei einem kleinen Plus stabil. Erfreulich ist, dass die Stempelstationen für die Kinder, die im Vorjahr neu eingerichtet wurden, gut aufgenommen worden sind. Dafert hob die Bedeutung des Krahuletzmuseums als überregionaler Kulturträger besonders hervor und bedankte sich bei den engagierten haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern. Direktor Tuzar präsentierte den Stand der Inventarisierung.

Ehrenobmann Fritz Steininger war es vorbehalten, die Mineralienausstellung „Quarzkristallfunde von Äpfelgschwendt am Truppenübungsplatz Allentsteig“ zu eröffnen. Im Waldviertler Gneis, der fast 1,4 Milliarden Jahre alt ist, entstanden vor 250 bis 300 Millionen Jahren Risse, in denen sich Flüssigkeit sammelte, das zu Quarz auskristallisierte.

Die Ergebnisse der erdgeschichtlichen Vorgänge lassen sich in der Sonderschau bestaunen. Die Erkundungsgrabungen sind 2017 gemeinsam mit dem Höbarthmuseum Horn durchgeführt worden. Die an den Grabungen beteiligten Aktivisten – Albert Prayer, Amand Körner, Anton Rauscher, Christian Altmann – waren auch in Eggenburg als Gäste mit dabei.