Rallye ohne Kaiserwetter und Händeschütteln. In der Arena begrüßte Hans Hohenegger, Obmann des ÖAMTC-Zweigvereins Horn, die Teilnehmer der coronabedingt ersten kontaktlosen Wertungsfahrt. „Erstmals in unserer sechs-jährigen Geschichte der „Kraut und Rüben – Wertungsfahrt“ gibt es kein Kaiserwetter und kein Händeschütteln“ betonte Hans Hohenegger im Rahmen der Fahrerbesprechung.

Von Eduard Reininger. Erstellt am 19. Oktober 2020 (09:25)

Das Team um Organisator Hans Hohenegger konnte 55. Old- und Youngtimer auf die 305 Kilometer lange Strecke schicken. Nach dem pünktlichen Start um 11.01 Uhr und einem Slalom in der Ferdinand-Kurz-Gasse führte die erste Etappe Kilometer die Teams tief hinein ins Weinviertel.

Die zweite Etappe war eine andauernde Bergauf-Bergab Strecke. „Die war für die richtig Kurvenbegeisterten unter euch“, ergänzte Hohenegger. Die Dritte Etappe führte Richtung Raabs und hatte viele neue noch unbefahrene Kilometer  zu bieten. Autoraritäten wie Chevrolet Corvette C 1 Baujahr 1959, Rover 75 Baujahr 1953, die legendären VW Käfer und Ford Escorts gingen an den Start. Das exakte Roadbook machte es möglich, dass jeder Teilnehmer die richtige Route fand. Zur Kontrolle waren geheime Passier-Kontrollen eingerichtet. 

Gags saßen wie Corona-Masken

Für Unterhaltung sorgte dieses Mal Georg Gruber „The voice of Histo-Cup“ mit Gags, die mindestens so gut saßen wie die Corona-Masken. Die Siegerehrung und Preisverleihung fanden auf dem Freibad-Parkplatz im „Auto-Kino-Modus“ statt. Gesamtsieger wurden Klaus Zimmermann/ Angelika Bacher auf BMW-Baujahr 1988 vor Fritz Jirowsky/ Gerhard Soukal auf Alfa Romeo Baujahr 1971 vor den drittplatzierten Marcel Schlager/ Otmar Schlager auf Toyota Celica ST Baujahr 1972.

Da sich die Teilnehmer an die strammen Regeln des Veranstaltungsteams hielten sind Hans Hohenegger und das Team des ÖAMTC-ZV Horn sicher, auch im nächsten Jahr die „Kraut und Rüben“ Wertungsfahrt - dann  wieder in gewohnter Manier am 16. Oktober abhalten zu können.