Sonderschule Horn: Adventausstellung online

Bedingt durch den Lockdown kann die beliebte Ausstellung am ersten Advent nicht in der Schule stattfinden, dafür gibt es die Basteleien wieder online.

Erstellt am 27. November 2021 | 05:21
Lesezeit: 1 Min
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Reichlich gedeckt ist wieder der „Gabentisch“ in der Allgemeinen Sonderschule Horn. Zum Bedauern von Schulleiterin Irene Reisel, ihren Kolleginnen und des Elternvereins, kann die Adventausstellung auch heuer nicht in der Schule stattfinden.
Foto: Allgemeine Sonderschule

Die Ausstellung mit Bastelarbeiten rund um den Advent und Weihnachten am ersten Adventwochenende in der Horner Allgemeinen Sonderschule (ASO) war immer ein Fixpunkt im Kalender, aber so wie im Vorjahr musste man auch heuer bedingt durch die Pandemie absagen.

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Aber gemeinsam mit ihren Kolleginnen und dem Elternverein hat Schulleiterin Irene Reisel doch einen Weg gefunden, um die begehrten Produkte an den Mann bzw. die Frau zu bringen. „Wir haben auf Facebook die Gruppe ,Elternverein der Sonderschule Horn (Waldviertel)‘ eingerichtet, wo man sein Lieblingsprodukt aussuchen kann, das dann geliefert wird“, erklärt Elternvereinsobfrau Alexandra Dangl, die, wie deren Team, von Reisel wegen ihres Elans und ihrer Kreativität in den höchsten Tönen gelobt wird. Adventkränze, Christbaumschmuck und kleine Geschenke für Weihnachten sind dort ebenso erhältlich wie selbst gemachte Marmelade, Kekse, Russenkraut oder Glücksbringer für Neujahr.

Die Absage der traditionellen Veranstaltung in er Schule sei aufgrund der Entwicklung der Infektionszahlen klar gewesen. „Wir wollten niemanden gefährden“, sagt Reisel. Auch die geplanten Stände am Regionalmarkt, in der Pfarrgasse und beim Adventmarkt im Kunsthaus fallen aufgrund des Lockdowns aus. Fünf Geschäfte hätten sich bereit erklärt, die Produkte zu verkaufen: das Modegeschäft Fesch‘n, Farben Willinger und der Fleischabholmarkt Anita Steiner, alle in Horn, der Lebensmittelmarkt Zotter in Irnfritz und das Molder Fußpflegestudio von Sandra Haberl, aber auch die unterliegen bis auf zwei der Sperre.

„Es versteht sich natürlich von selbst“, so Reisel, „dass sämtliche Einnahmen unseren Kindern zugutekommen. Damit werden Unterrichtsmittel angekauft oder Projekte und Veranstaltungen finanziert.“