FF-Abschnitt zog Bilanz: 3.551 Stunden gewerkt. Thema FF-Jugend, neue Ausbildungsrichtlinien und Spendenverwaltung prägten Tagung der Feuerwehr-Chefs.

Von Martin Kalchhauser. Erstellt am 22. Dezember 2017 (03:52)
Den für 50 Jahre in den Reihen der Feuerwehr geehrten Mitgliedern Robert Schmutz (3.v.l.) und Josef Dundler (5.v.l.), beide von der FF Langau, gratulierten Abschnittskommandant Heinz Krehan, Stellvertreter Manfred Zotter, Bezirkskommandant Christian Angerer und dessen Stellvertreter Thomas Nichtawitz (v.l.).
Martin Kalchhauser

Auf ein arbeitsreiches Jahr blickte Abschnittskommandant Heinz Krehan bei der Kommandantentagung des Abschnittes Geras zurück. 20 Brände, 304 technische Einsätze und 20 Brandsicherheitswachen hielten die 1.175 FF-Mitglieder (935 Aktive, 3 Jugendliche, 237 Reservisten) auf Trab. 3.551 Stunden wurden bis November erbracht.

„Reißt Grenzen in euren Köpfen ein!“

Im Abschnitt wird an einer genauen Dokumentation über den Ausrüstungsstand der einzelnen Wehren gearbeitet. Bei den Inspektionen gab es unterschiedliche Ergebnisse – in einigen Fällen (bei gravierenden Mängeln) sind „Nachinspektionen“ notwendig, wie Krehan erläuterte.

Der Chef-Ausbildner im Abschnitt, Marcel Prahtel, erläuterte die Neuregelung der Ausbildung der FF-Mitglieder ab 2018.

Der Verantwortliche für die FF-Jugend im Bezirk, Hubert Steininger, appellierte an die Verantwortlichen bei der Arbeit für die Feuerwehrjugend über den eigenen Bereich hinauszuschauen: „Reißt Grenzen in euren Köpfen ein!“

Krehan schloss sich an: „Wir machen uns schon Gedanken über eine Jugend-Ausbildung in größerem Rahmen. Für viele kleine Feuerwehren ist das schwierig.“

Wertvolle Informationen über die wegen der Absetzbarkeit von Spenden neuen bürokratischen Notwendigkeiten gab Verwalter Gottfried Bucher.

Dank des Bezirkskommandos stattete Christian Angerer ab, der einmal mehr appellierte, den guten Ruf der Feuerwehren nicht durch fragwürdige Aktionen in der Öffentlichkeit aufs Spiel zu setzen.