Kinderbetreuung: Zubau in drei Teilen. Die Gemeinde Langau will mit Zubau an Volksschule und Kindergarten „Raumfehlbedarf“ korrigieren.

Von Thomas Weikertschläger. Erstellt am 17. August 2018 (05:21)
An dieser Stelle wird ein neuer Bewegungsraum für die „Kinderstube“ in Langau errichtet. Insgesamt besteht der Zubau aus drei Teilen. Der Beschluss dazu wurde im Langauer Gemeinderat unter Führung von Bürgermeister Franz Linsbauer einstimmig gefasst.
Thomas Weikertschläger

Nachdem die Gemeinde Langau schon im März einen Grundsatzbeschluss zum Projekt „Zubau Kinderstube“ gefasst hatte, wurde in der Gemeinderatssitzung am 30. Juli die weitere Vorgehensweise bei diesem Projekt einstimmig abgesegnet.

Das Architekturbüro ZT Litschauer aus Karlstein hat bereits umfangreiche Planungsarbeiten geleistet. Mit dem Zubau an das Gebäude, in dem neben dem Kindergarten auch die Volksschule oder das Musikerheim untergebracht sind, soll ein derzeit bestehender „Raumfehlbedarf“ korrigiert werden. Bisher gibt es einen Raum für eine Kindergartengruppe und einen für die Tagesbetreuung, es fehlen aber Sanitärräumlichkeiten und Räume für die Betreuerinnen.

Zubau in Holzriegelbauweise

Der Zubau soll sich in drei Teilbereiche gliedern. So soll der Eingangsbereich der Volksschule umgestaltet werden (Rampe). Ein größerer Zubau ist zwischen dem bestehenden Volksschulturnsaal und dem vor dem Gebäude stehenden Marterl geplant. Dieser Zubau soll einen Bewegungsraum und neue Sanitäreinrichtungen enthalten und einen eigenen Eingangsbereich bekommen. Dadurch wäre ein getrenntes Betreten auch des bisherigen Turnsaals möglich, externe Gruppen müssten dann nicht mehr durch die gesamte Volksschule, um zum Turnsaal zu gelangen.

Der dritte Zubau-Teil wird im hinteren Bereich erfolgen. Hier soll ein neuer Raum für eine Kindergartengruppe geschaffen werden. Auch der Ausgang in den Garten wird mit einer Rampe barrierefrei möglich sein.

Errichtet werden soll der Zubau in Holzriegelbauweise, lediglich die Mauer an der Grundstücksgrenze zum Pfarrgrund muss aus brandschutztechnischen Gründen massiv gebaut werden, wie Architekt Reinhard Litschauer den Gemeinderäten erläuterte.

Mit diesem Zubau schaffe die Gemeinde ein „attraktives Angebot für jene Familien, die überlegen, sich in Langau niederzulassen“, meinte Bürgermeister Franz Linsbauer. Die Einreichung des Projektes soll demnächst erfolgen, dann gelte es, die Fördermittel aus dem ELER-Fonds der EU – hier stehen für die Gemeinde Langau 840.000 Euro zur Verfügung – abzurufen.