Es weihnachtet schon in Horn …. Die ersten Lichterketten, Teil des neuen Konzepts für die Beleuchtung zur Weihnachtszeit im Zentrum, werden montiert. Neue Hütten für den Adventmarkt angekauft.

Von Rupert Kornell. Erstellt am 17. Oktober 2018 (05:17)
Rupert Kornell
Bürgermeister Jürgen Maier (links) und Kulturgemeinderat und Fremdenverkehrsobmann Martin Seidl präsentieren die neuen Verkaufsstände, die ihre Premiere beim Adventmarkt vom 6. bis 9. Dezember haben werden.

In den Geschäften sind schon seit einiger Zeit Lebkuchen, Christstollen, Weihnachtsbäckerei, Christbaumschmuck zu sehen, denn es sind ja vom heutigen Mittwoch, 17. Oktober, „nur mehr“ 46 Tage bis zum ersten Adventsonntag, 68 bis zum Heiligen Abend. Auch die Stadtgemeinde trägt dem Umstand Rechnung, dass bis zum Beginn der Adventzeit nicht mehr so viel Zeit bleibt.

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Auf den Giebeln des Hauses am Rathausplatz, in dem Volkshochschule und Musikschule untergebracht sind, montierten Leopold Dworak (links) und Thomas Pöll die Lichterketten.

„Es ist eine sehr aufwendige Arbeit, deshalb haben unsere Mitarbeiter schon mit der Montage der Lichterketten begonnen“, begründet Bürgermeister Jürgen Maier die Arbeiten, die in der Vorwoche beim Haus am Rathausplatz, in dem die Volkshochschule und die W. A. Mozart Musikschule untergebracht sind, mit Hilfe der Drehleiter der Feuerwehr Horn begonnen haben.

Das ist das erste Gebäude, das die neue Weihnachtsbeleuchtung erhält, wo die Konturen des Hauses in den Abendstunden besonders hervorgehoben werden – die NÖN berichtete bereits ausführlich über das neue Konzept der Weihnachtsbeleuchtung für die Innenstadt (siehe hier und unten). Als nächstes folgt dann die Stadtpfarrkirche St. Georg. „Und dann werden wir weitersehen“, so Maier.

Neue Verkaufsstände bieten einheitliches Bild

Ein zweites Projekt, das umgesetzt wird, ist ein Weihnachtsmarkt im Hof des Kunsthauses. „Der soll am 8. und 9. Dezember ganztägig ablaufen wie der Ostermarkt“, erklärt Kultur-Gemeinderat Martin Seidl, der auch Obmann des Fremdenverkehrs- und Verschönerungsvereins (FVV) ist. „Wir dehnen die Veranstaltung aber auf vier Tage mit zwei Thementagen aus. Am 6. Dezember kommt am Nachmittag der Nikolaus zu den Kindern, am nächsten Tag steht ab 17 Uhr Musik im Vordergrund.“

Dabei sind erstmals die neuen, einheitlichen „Hütten“ in Betrieb, von denen jeweils drei von der Stadtgemeinde, dem FVV und vom Verein „Echt Horn“ angekauft wurden. „Eine Okkasion“, betonen Maier und Seidl, „ein Verkaufsstand hat nur 800 Euro gekostet.“ Vermittler war Alfred Winkler, der Platzmeister bei den Horner Festtagen, der die neuen Stände, die damals von Hartl Haus hergestellt wurden, von „Waldviertel pur“ gekauft hat.

Die erstmals auf vier Tage ausgedehnte Veranstaltung ist ein Versuch, Vereine und ihre Aktivitäten zu dieser Zeit – hauptsächlich der Betrieb von Punschhütten – unter einen Hut zu bringen.

Die Pfadfinder werden ebenso vom Kirchenplatz in das Kunsthaus übersiedeln wie die Handballer oder der Alpenverein von seinem Vereinslokal bzw. das Rote Kreuz vom EKZ. Weiterhin auf dem bisherigen Standplatz verbleiben die Lions und die Rotarier. „Schauen wir“, so Seidl, „ob sie sich nächstes Jahr auch anschließen. Ziel wäre ein gemeinsamer Standort.“

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Auf den Giebeln des Hauses am Rathausplatz, in dem Volkshochschule und Musikschule untergebracht sind, montierten Leopold Dworak (links) und Thomas Pöll die Lichterketten. Fotos: Rupert Kornell

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