Sigmundsherberg

Erstellt am 22. Januar 2017, 05:22

von NÖN Redaktion

Theraser Theatertalent in Form. Obwohl sie nicht die Hauptrolle hatte, stach Nicole Dundler aus dem Team der Theraser Jugend hervor.

Für den gedachten Versicherungsbetrug „operierte“ Wolfgang Steininger seinen Freund Simon Schiller auf offener Bühne. Die bezaubernde Nicole Dundler assistierte (von rechts).  |  NOEN, Foto: Herbert Gschweidl

Theater in Theras ist wie eine „köstliche Nachspeise“ nach Weihnachten im noch jungen neuen Jahr …

Die Rezeptur ist leicht erklärt: Man nehme arrivierte Akteure wie Wolfgang Steininger, Verena Wally, Thomas Gschweidl und Simon Schiller, die mit ihrer Routine eine stabile Grundmasse ergeben.

Dann mische man diese mit engagierten Jungen wie Wolfgang Gailer, der sein Schauspiel jedes Jahr sehr positiv weiterentwickelt, und ergänzt alles mit talentierten Neuen wie Hannes Arnberger und Sandra Bucher, die – beide gerade einmal 16 Jahre jung – das Ensemble der Theraser Jugend sehr gut ergänzen.

Naturtalent Nicole als „Sahnehäubchen“

Mit diesen vielfältigen Zutaten ist das Dessert schon fast fertig. Fehlt nur noch das sogenannte „Sahnehäubchen“, das, ganz oben aufgesetzt, das Werk erst so richtig zur Geltung bringt. Und das war beim heurigen Theaterstück „Der Zauber des Krugerhofes“, das fünfmal gegeben wurde, ganz eindeutig die junge Nicole Dundler. Sie hat nicht nur eine sehr positive Ausstrahlung und die nötige Ruhe im Spiel, sie hat vor allem jene Mimik und die dazu perfekt passende Gestik, die einem für das Schauspiel angeboren sein müssen, eine Fertigkeit, die man nicht lernen kann.

Dieses Naturtalent braucht gar nichts zu sagen, wenn sie auf der Bühne steht, allein mit ihrem Auftreten bringt sie die Leute zum Lachen. Damit hat Nicole, ohne im mit nur mäßigem Tiefgang ausgestatteten Lustspiel die Hauptrolle zu haben, der ganzen Aufführung ihren wunderbaren Stempel aufgedrückt.

So schmeckte der Theaterabend den Gästen besonders gut – und dass die Jugend Theras den jährlichen Spendenscheck für die Kinderkrebsforschung nicht vergessen hat, war sowieso die Krönung der Rezeptur.