Horner Literatin Viola Semper schreibt „gegen den Wind". Die Literaturpreisträger des niederösterreichweiten Wettbewerbs „aufbrechen" – darunter auch die Horner Autorin Viola Rosa Semper - wurden dazu eingeladen, in einem Folgeprojekt des NÖ Kulturforums Texte zum Arbeitstitel „Gegen den Wind" zu schreiben.

Von Red. Horn. Erstellt am 28. Januar 2021 (10:50)
Die Horner Autorin Viola Rosa Semper überzeugt mit ihrem Text „Wendel und Lynn", den sie im Rahmen des Projektes „Gegen den Wind" von Germanist Günter Glantschnig verfasst hat.
privat

Erfunden wurde das Thema „Gegen den Wind“ von Germanist Günter Glantschnig. Viola Rosa Semper beschäftigte sich schon im Vorjahr mit diesem Thema. Nun hat das NÖ Kulturforum diese Texte in einem Katalog mit dem Titel „Gegen den Wind“ publiziert.

Semper - sie wandte sich nach ihrem Meteorologie-Studium an der Universität Wien dem Schreiben zu -  steuerte einen Beitrag unter dem Titel „Wendel und Lynn“ bei. Dieser Betrag ist laut Glantschnig „abseits der üblichen Fantasy-Klischees eine fantasiereiche, märchenhafte Erzählung". Darin ziehen sorgfältig gestaltete Formulierungen die Leser in ihren Bann. Mit Interesse und Vergnügen forme man die ausdrucksstarken Beschreibungen zu Bildern, lasse sich ein auf Düfte, auf die Begegnung mit Feuerelfen, werde in eine Traumwelt entführt und könne sich der Stimmung nicht entziehen, sitze mit den beiden am See und möchte am liebsten auch einen Schluck vom Mond trinken, so Glantschnig.

„Schreibe, weil ich schreiben muss"

Semper arbeitet seit 2017 als freie Autorin, Texterin, Lektorin und Tutorin für Deutsch als Fremdsprache. Sie meint, dass sie schreibe, weil sie schreiben müsse: „Worte kommen aus mir heraus, und wenn ich sie nicht auf Papier einfange, kommen sie wieder zurück und das schmeckt dann ganz und gar nicht mehr gut", sagt sie. Sie schreibe, weil manche Momente, manche Ideen, manche Figuren zu groß seien, um im Inneren festgehalten zu werden. „Sie möchten hinaus in die Welt und ich will ihnen dabei helfen", meint Semper, die möchte, dass Menschen ihre Texte lesen und dabei etwas fühlen: „Egal was, aber fühlen sollen sie."

Die Texte sind unter www.aufbrechen.at nachzulesen.