Andrang bei Orgelakademie war groß. Der erste Versuch von Kirchenmusiker Jürgen Pökl ist gelungen, Fortsetzung folgt 2018.

Erstellt am 20. August 2017 (03:48)
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Die Kursteilnehmer Shane Fellows, Michael Kutschera, Caroline Atschreiter, Asako Hosoki, Tobias Witzmann, Irene Grimm, Louisa Botlik und Jürgen Pökl (stehend, von links) mit Dozentin Renate Sperger an der Orgel.

Vor kurzem fand in der Basilika Maria Dreieichen auf Initiative von Kirchenmusiker Jürgen Pökl erstmals eine Sommerorgelakademie statt, an der acht Interessierte teilnahmen. Als Dozentin konnte Renate Sperger gewonnen werden.

Sperger ist seit 1987 Organistin in der Kirche St. Florian in Wien. Ihre musikalische Ausbildung erhielt sie am Konservatorium Bregenz, anschließend an der Musikuniversität Wien: Orgel und Kirchenmusik bei Michael Radulescu, Cembalo bei Gordon Murray, Tonsatz bei Friedrich Neumann.

Während des Studiums erhielt sie mehrere Begabtenstipendien, Kirchenmusikdiplom 1987, Orgel-Konzertfachdiplom mit „einstimmiger Auszeichnung“ und Würdigungspreis des Wissenschaftsministeriums.

Renate Sperger ist mehrfache Preisträgerin internationaler Orgelwettbewerbe. Neben ihrer Konzerttätigkeit im In- und Ausland unterrichtet sie am Diözesankonservatorium für Kirchenmusik in Wien.

„Studenten“ zeigten ihr beachtliches Können

Unterrichtet und geübt wurde an den Orgeln in der Basilika Maria Dreieichen, in Altenburg, Horn, Gars und Stockern, wo die Kursteilnehmer fast uneingeschränkten Zugang zu den Instrumenten hatten.

Der Dozentin ist es gelungen, ihre Kursteilnehmer zu musikalischen Höchstleistungen zu motivieren. Die „Studenten“ konnten ihr Können abschließend beim sonntäglichen 10 Uhr-Gottesdienst und im darauffolgenden Konzert nach dessen Ende in der Basilika unter Beweis stellen.

Aufgrund des regen Andranges ist eine Fortsetzung der Sommerorgelakademie mit erweitertem Unterrichtsangebot im Sommer 2018 geplant.