Stockerner hatten viel „Power“. Gemeindespiele erlebten erste Auflage. Voller Einsatz war bei 16 Teilbewerben gefragt.

Von Martin Kalchhauser. Erstellt am 31. Juli 2017 (16:54)

Das „Power Team Stockern“ holte den Sieg bei den erstmals veranstalteten Gemeindespielen in Meiseldorf. Die Mitglieder konnten den Heimvorteil auf der Anlage des SVU Stockern. Der Verein trat auch als Organsator auf.

Drei Teams, 16 verschiedene Bewerbe

Drei Teams traten zum Bewerb an: das „Power Team Stockern“, das Team der Katastralgemeinde (KG) Klein Meiseldorf und ein gemeinsames Team der Orte Maigen und Kattau. Die Mitglieder der Gruppen, die sich aus Personen vom Kindesalter bis zu Senioren zusammensetzten, hatten in 16 verschiedenen Bewerben Aufgaben zu lösen. Bewegungs- bzw- kraftintensive Betätigungen wie Kleinfeldfußball, Volleyball Völkerball und Seilziehen gehörten ebenso dazu wie „Geruhsames“ (Schnapsen, Würfelpoker, Geschickllichkeitsbewerbe).

Führungswechsel erzeugten Spannung

Die einzelnen Teams wurden von ihren Ortsvorstehern bzw. deren Vertretern geführt. Jeder Bewerb zählte für die Gesamtwertung gleichviel, um Alt und Jung den gemeinsamen Wettkampf zu ermöglichen. Im Laufe des Tages wechselte die Führung mehrmals, sodass es immer spannend blieb. Auch ein zwischenzeitliches Gewitter konnte die Begeisterung nicht vertreiben – und gleich nach dem Regen ging es weiter.

1.500 Euro für den siegreichen Ort

Am Ende des Tages hatte das Power Team Stockern mit 56 Punkten die Nase vorn. Klein Meiseldorf holte Platz 2 mit 50 Zählern, Maigen & Kattau erreichten 48 Punkte und „Bronze“. Bei der Siegerehrung, die Bürgermeister Niko Reisel gemeinsam mit dem Nationalratsabgeordneten Werner Groiß vornahm, erhielt Stefan Haberl vom siegreichen Team einen Wanderpokal und einen Scheck über 1.500 Euro. Auflage zum Geldpreis ist dessen Verwendung für einen gemeinnützigen Zweck im Ort.

Neuauflage im nächsten Jahr fix

Neben den Wettkämpfen gab es ein Programm, sodass vor allem keinem der kleinen Besucher fad wurde. Gemeinderätin Raffaela Loishandl kam mit dem Schminken der Kindergesichter kaum nach, wer es bewegungsintensiver wollte, nützte die Hüpfburg. Fix ist, dass es im kommenden Jahr eine Neuauflage dieser Gemeindespiele geben wird. Angeblich haben die ersten Kandidaten der Teams schon ihr Training begonnen …