Slow Food Waldviertel lud zum Essen für die Umwelt. Slow Food lud zu informativem Essen mit regionalen und saisonalen Lebensmitteln ins Landgasthaus Seher.

Erstellt am 23. Dezember 2017 (04:12)
Genossen das „Menu for Change“ im Landgasthaus Seher in Eggenburg: Slow Food-Präsident Helmut Hundlinger, Gemüsebauer Tristan Toe, Wirtin Christiane Goller mit Tochter Anna Lind, Greißler Gerhard Heger und Safterzeuger Christoph Mayer (von links).Waldviertel
Slow Food Waldviertel

Mit dem Essen dem Klimawandel entgegensteuern! Die weltweite Kampagne „Menu for Change“ (Menü für den Wechsel) von Slow Food im Dezember fand auch in der Region Interesse und Gehör.

Das Menü für den Wechsel, das zu Genuss mit Verantwortung animieren sollte, gab es im Landgasthaus Seher. Die Küche bereitete aus regionalen und saisonalen Lebensmitteln ein dreigängiges Menü zu.

„Diese Wiesen muss man erhalten!“

Auf Chips von roten Rüben, Sellerie und der Yakun-Wurzel (Fingerfood) folgte als Vorspeise eine Erdäpfel-Spinatsulz mit Asia-Salaten und Waldviertler Kürbiskernöl. „Gemüsezauberer“ Tristan Toe vom Wachtberg bei Gars informierte über seinen Anbau und wie man auf kleinstem Raum tolle Erträge in biologischer Qualität erhält.

Zur Hauptspeise gab es dreierlei Wintergemüse oder Dreierlei vom Lamm. Als Begleitung wurden reinsortige Apfelsäfte der Jaidhofer Familie Mayer gereicht. Christoph Mayer erzählte über das Projekt der Streuobstwiesen, wo noch viele seltene Apfelsorten gedeihen. „Diese Wiesen muss man erhalten, da sonst auch diese Apfelsorten verschwinden!“

Als Abschluss wurden süße Erdäpfelknödel in Bratapfelsuppe serviert. Der Großteil der Lebensmittel kam aus biologischem Anbau. Küche und Servicepersonal erhielten großes Lob.

Präsident Helmut Hundlinger gab zum Abschluss noch eine Vorschau der Aktivitäten im Jahr 2018. Infos: donate.slowfood.com/de/menu-for-change/.