Dorfhaus eröffnet: „Mächtig beim Sparen geholfen“. Viele ehrenamtliche Stunden flossen ins neue Dorfhaus, das letztlich 510.000 Euro kostete.

Von Eduard Reininger. Erstellt am 07. September 2019 (16:37)
Eduard Reininger
Eröffnung mit (v.l.): Kommandant-Stellvertreter Otto Fischer, Bezirkshauptmann-Stellvertreterin Daniela Obleser, der zweite Landtagspräsident Gerhard Karner, Kommandant Klaus Ringl, Vizebürgermeister Karl Erdinger, Dorferneuerungsobfrau Maria Forstner, Bürgermeister Hermann Gruber und Bezirkskommandant Christian Angerer.

„Für uns ist es ein Freudentag, wir können heute ein gelungenes Projekt eröffnen“, meinte damit Kommandant Klaus Ringl am Sonntag bei der Eröffnung des neuen Feuerwehr- und Gemeinschaftshauses. Das moderne, zweckmäßige Gebäude prägt das Ortsbild und wurde am Platz des alten Zeughauses in zweieinhalb Jahren errichtet.

Das Motto des Festaktes sei: „Nur im Miteinander können wir gemeinsam existieren“, so Ringl. Nach der Festmesse segnete Pfarrer Paulinus Kelechi Anyawu das Haus.

Feuerwehr-Mitglieder und andere Freiwillige packten beim Umbau ordentlich an. „Bis zur Fertigstellung haben unsere Mitglieder, aber auch viele andere Freiwillige 11.500 ehrenamtliche Arbeitsstunden in das Projekt investiert“, zeigte sich der Kommandant stolz auf den Einsatz.

„Durch den Einsatz auf der Baustelle half die Feuerwehr der Gemeinde mächtig beim Geldsparen.“ Das neue Dorfzentrum besteht aus zwei getrennten Bereichen. Das Untergeschoss ist für die Feuerwehr, die derzeit 45 aktive Mitglieder hat, vorgesehen. Hier entstand nicht nur eine neue Fahrzeughalle, sondern auch eine Umkleide, Nassräume für die Mannschaft und ein Büro.

Im Obergeschoss, das von der Ostseite aus barrierefrei erreicht werden kann, entstand ein Saal, der von allen Vereinen und Organisationen der vier Dörfer genutzt werden kann. Das WC ist öffentlich zugänglich. Geheizt wird mit Pellets.

Vereine finanzieren das neue Dorfhaus mit

„Durch den Einsatz auf der Baustelle konnte bei den Baukosten mächtig gespart werden“, erzählte Ringl. Die Baukosten ohne Eigenleistung bezifferte er mit 510.000 Euro. Land und Gemeinde stellen 350.000 Euro bereit, zudem Pfarre 86.400, Feuerwehr 70.000, Dorferneuerungsverein 3.400 und Sparverein 1.000 Euro.

Mit Ehrenmedaillen in Bronze, Silber und Gold wurden die Ehrenamtlichen geehrt. Die Festgäste sprachen ihre Anerkennung aus. Bezirksfeuerwehrkommandant Christian Angerer dankte Ringl und seinen Helfern für die Einsatzbereitschaft zum Wohl der Bevölkerung.