Corona: „Heilige Rosalia" soll helfen. In Kamegg soll die Stiftung einer neuen Heiligen-Figur helfen, die Corona-Krise zu bewältigen.

Von Red. Horn. Erstellt am 20. März 2020 (16:15)
Die neue Statue soll in der Maria Bründl Wallfahrtskapelle in Kamegg ihren Platz finden.
Anton Mück

In Kamegg stand die Heilige Rosalia bis 2002 in der Maria Bründl Wallfahrtskapelle. Der Felssturz im Jahre 1996 und das Hochwasser 2002 zerstörten einen beträchtlichen Teil dieser Kapelle. Dabei wurde auch diese Statue zerstört, die sich als Relief am Altartisch befand. Der schon langgehegte Wunsch, diese Statue wiederherzustellen, soll jetzt als Gelöbnis zur Bewältigung dieser Krise realisiert werden.

Pfarrgemeinderätin Irmtraud Baminger bittet um Spenden für die neue Statue.
Anton Mück

„Wir wollen die Heilige Rosalia um Hilfe bitten, dass diese Krankheit ein Ende finde", sagte Irmtraud Baminger vom Pfarrgemeinderat.

Daher wird der Tischler und akademische Bildhauer Markus Gradner aus Thunau beauftragt, diese Figur wiederherzustellen. „Unser Ziel ist es ihr gemeinsam am 15. August 2020 in der Heiligen Messe zu Mariä Himmelfahrt mit dem Bründlfest den Platz am Altar wiederzugeben und zu danken", ergänzte Ortsvorsteher Anton Mück.

Statue soll durch Spenden finanziert werden

Die Kosten von rund 6.000 Euro für die Statue sollen über eine Sammlung aufgetrieben erden. „
Alle Kamegger sind eingeladen, sich daran zu beteiligen", so Baminger. Spenden von 50, 100 oder 200 werden mit einem „Rosalia-Stein“ bedankt.

Die „Heilige Rosalia" von Palermo, „La Santuzza“ genannt, war eine Jungfrau und Eremitin auf dem Monte Pellegrino in Sizilien. Sie steht als Schutzpatronin gegen die Pest.

Spendemöglichkeiten: Spendenkonto „Pfarre Gars – Bründlkapelle Kamegg“, bei der Sparkasse Horn AG
IBAN: AT61 2022 1001 1003 5607 BIC: SPHNAT21XXX. Verwendungszweck „Hl. Rosalia“ und Namen angeben.