FF Horn leistete im Vorjahr 17.760 Einsatzstunden. „Ihr seid die Profis unter den Freiwilligen“, sparte Bürgermeister Jürgen Maier nicht mit Lob für die Freiwillige Feuerwehr Horn. „Wir wissen, was wir an euch haben.“

Von Rupert Kornell. Erstellt am 25. Januar 2020 (14:44)

Deshalb wird die Stadt auch einen 20 Stunden-Job für die Feuerwehr genehmigen und sie beim Ankauf eines Notstromaggregats für das FF-Haus unterstützen. „Dank im Namen aller Mitglieder“ sagte Abschnittsfeuerwehrkommandant-Stellvertreter Andreas Kletzl und Unterabschnittskommandant Johann Waschl freute sich über die Möglichkeit, dass das „große Horn auch die kleinen Wehren leben lässt“.

„Wir sind keine ,Firefighter‘ wie sie oft in Filmen zu sehen sind, keine Schauspieler, sondern Menschen wie du und ich“, stellte Kommandant Sascha Drlo an die Spitze seiner Ausführungen bei der ausgezeichnet besuchten Mitgliederversammlung fest. „Ich danke allen Kämpfern an der Einsatzfront und für die Kameradschaft.“ Der Dank bezog sich aber nicht nur auf sein Team, sondern auch auf die Stadtgemeinde, vertreten durch Bürgermeister Jürgen Maier und Feuerwehr-Stadtrat Manfred Daniel.

In einer übersichtlichen, bestens aufbereiteten PowerPointPräsentation vermittelte Drlo einen Überblick über die 207 Einsätze des Vorjahres in der Stadt, der näheren Umgebung und beim Schneekatastropheneinsatz zu Beginn 2019 in Annaberg, über Wettkämpfe und Leistungsabzeichen, selbstverständlich auch über gesellige Veranstaltungen und ausführlich auf die im vergangenen Jahr gegründete Feuerwehrjugend, zu den 28 Mitgliedern zählen auch Jugendliche aus Breiteneich, Mödring und Mühlfeld.

3.115 Stunden für Arbeit mit Feuerwehrjugend

Den (positiven) Kassabericht trug Oberverwalter Andreas Sochurek vor, Drlo und seine Sachbearbeiter berichteten unter anderem von 17.760 dokumentierten unentgeltlichen Einsatzstunden, von 3.115 Stunden Jugendarbeit, von durchschnittlich zwei Einsätzen an drei Tagen und von 17.283 unfallfrei zurückgelegten Kilometern.

Einen besonderen Gag  hatten sich Rainer Hubmayer und Fritz Piffl ausgedacht: Sie überraschten Drlo und seinen Stellvertreter Peter Schmutz mit einem Dienst-Hemd nach amerikanischen Vorbild für den „Chief Fire Officer“ der „Firestation 8“ (die Zahl steht für das frühere Autokennzeichen für den Bezirk Horn) und einem T-Shirt für Schmutz, dessen Aufschrift seine Tugenden hervorhebt.