700.000 Euro-Projekt in Röschitz läuft. Das neue Nahversorger Geschäft in der „Langen Zeile“ im Ortszentrum nimmt Formen an: Nach nur wenigen Monaten wurde nun der erste Bauabschnitt mit einer Gleichenfeier unter großer Anteilnahme der Gemeindemandatare, der bauausführenden Firmen und der Bevölkerung gefeiert.

Von Eduard Reininger. Erstellt am 07. Dezember 2019 (07:12)

Bürgermeister Christian Krottendorfer dankte den Gemeindemandataren, die „grünes Licht für das Projekt Nahversorger neu“ gegeben hätten und meinte, es sei eine Freude mit „so professionellen Baufirmen zusammenzuarbeiten“.

Mit der Firma Kiennast aus Gars wurde ein kompetenter Partner aus der Region gefunden. Firmenchef Julius Kiennast berichtete, dass es für die Stelle als Betreiber des Geschäfts drei Bewerberinnen gebe. Im Vergleich zum bisher in Röschitz bestehenden Nahversorger-Geschäft - Heribert Holzer geht wie berichtet demnächst in Pension - könne man aufgrund der Größe des Marktes das Sortiment vergrößern und das Augenmerk verstärkt auf Qualität, Frische und Regionalität legen.

Eröffnung im Frühjahr 2020

Landtagsabgeordneter Jürgen Maier strich hervor, dass der Markt nicht „auf der grünen Wiese“, sondern im Ortszentrum entsteht, das so mit neuem Leben erfüllt werde. Krottendorfer scherzte: „Man muss halt rechtzeitig drauf schauen, dass man es hat, wenn man es braucht. Unser aktueller Nahversorger läuft gut. Es gibt also keinen Grund, daran zu zweifeln, dass das auch in Zukunft so sein wird.“

Angenehmer Nebeneffekt des 700.000 Euro-Projektes: Hier werden bis zu drei neuen Arbeitsplätzen entstehen. Die Hülle des Marktes ist fast fertig. Die „Fülle“ Innenarbeiten werden im Winter durchgeführt. Der Eröffnung des neuen Geschäfts im Frühjahr 2020 steht somit nichts mehr im Weg. Im Anschluss verlass Lehrling Florian Wallner den traditionellen Gleichen-Spruch.