Horner Stephansheim hat nun duale Führung. Die Missingdorferin Barbara Gerharter entlastet im Horner Stephansheim die nun für den Pflegedienst zuständige Marion Wirth.

Von Rupert Kornell. Erstellt am 27. Februar 2019 (04:11)
R. Kornell
Die neue duale Führung im Stephansheim: Barbara Gerharter und Marion Wirth.

Im April 2016 wurde Marion Wirth nach der Pensionierung von Regina Licht zur Haus- und Pflegedienstleiterin im Stephansheim, vom Haus der Barmherzigkeit bestellt. Das neue Haus war im November 2014 bezogen worden. Jetzt fällt die Doppelbelastung von ihr ab, denn ab sofort füllt Barbara Ger harter die Agenden einer Hausleiterin aus.

Warum die Trennung? „Das Haus der Barmherzigkeit legt Wert auf Qualität, und die ist bei einer dualen Führung noch besser gegeben“, meint Gerharter. „Damit wird die Erreichbarkeit einer Ansprechperson für Bewohner, Mitarbeiter und Angehörige weiter verbessert.“

Neues Aufgabengebiet für junge Pulkauerin

Die aus Missingdorf stammende Gerharter, die mit Mann und zwei Kindern, sieben und 14 Jahre alt, in Pulkau wohnt, pendelt zwar täglich, „aber das ist nicht so anstrengend wie bisher, wo ich dreimal in der Woche nach Baden gefahren bin“, ist sie erleichtert, dass sie hier ein neues Aufgabengebiet gefunden hat. Dazu gehört nicht nur die angesprochene Erreichbarkeit, sondern die ganze Bandbreite von der Verwaltung, über Reinigung, Haustechnik und Öffentlichkeitsarbeit bis hin zu den Finanzen.

Die Qualifikation für diese Stelle hat sie unter anderem durch den „Master“ in Sozialarbeit erworben, das Zertifikat für die Heimleitung steht unmittelbar bevor.

Erleichtert ist auch Wirth, dass sie sich voll auf die Pflege konzentrieren kann. Sie hat vor Kurzem den berufsbegleitenden Universitätslehrgang „Pflegemanagement“ an der Fakultät für Gesundheit und Medizin an der Donau-Uni Krems mit Auszeichnung abgeschlossen und ist ebenfalls „Master of Science“. „Ich kann mich nun mehr um die Pflege kümmern“, sagt sie, „und mit der elektronischen Pflegedokumentation steht in nächster Zeit ohnehin viel Arbeit an. Da ist genug zu tun!“