„Rahmen“ fürs Museum Horn: Vorplatz wird neu gestaltet. Bei Neugestaltung des Museums-Vorplatzes verschmelzen traditionelle und moderne Elemente.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 15. Oktober 2020 (04:17)

Das Museum Horn wird neu „eingerahmt“ – innerhalb des Projekts der Neukonzeptionierung des Museums Horn wird auch der Vorplatz umgestaltet und so für den Besucher um einiges attraktiver gemacht.

Zwar sei dem Museum Horn ein an sich gut strukturierter Platz vorgelagert, der jedoch von der Straße aus aufgrund des Zauns nicht einsehbar ist, erzählt Bürgermeister Jürgen Maier. Gerade für Erstbesucher des Museums oder für Passanten sei der von der Straße weit entfernte Eingang nur schwer erkennbar. Diese Situation soll nun verbessert werden. Im Zuge der Neukonzeptionierung des Museums zum Kompetenzzentrum für historische Landarbeit und Landtechnik sollen nicht nur umfangreiche Änderungen im Ausstellungsbereich erstellt werden (die NÖN berichtete), sondern eben auch der Außenbereich attraktiver gemacht werden.

18 Meter langer Alu-Rahmen als Hingucker

Dafür sollen traditionelle und moderne Elemente verschmelzen. Damit sollen laut Maier die Besucher schon vor dem Eintritt erkennen, dass das Horner Museum viel Tradition und Geschichte in einem modernen Haus beheimatet.

Dafür wird zunächst der Zaun abgebaut, der bislang als physische und optische Barriere galt. Auch der Sockel soll teilweise abgebrochen werden, wobei ein Rest bestehen bleibt und als Sitzgelegenheit zum Verweilen einladen soll. Darauf folgt die Installation der neu inszenierten Eingangsachse: Ein rund 18 Meter langer und vier Meter hoher Alu-Rahmen schafft eine Landmark, die sofort die Aufmerksamkeit der Passanten auf sich ziehen wird und die bestehende Hofstruktur verstärkt. Der Außenraum erhält zur Straße hin ein neues Eingangstor, das den Weg ins Museum neu anordnet. Durch den Rahmen werden die Blicke in den Museumshof gezogen und durch das Aufklappen der Seitenflächen im Eckbereich wird der Besucher zum dahinterliegenden Eingang geleitet. Zudem erhält der Besucher bereits vorgelagert an dieser Stelle Informationen über einen in den Rahmen integrierten Info-Screen.

Der Rahmen schließt den Platz nach außen hin ab und definiert dadurch einen abgeschlossenen Außenraum, der jedoch durch seine Ausbildung immer noch offen ist und Sichtbezüge zum Straßenraum ermöglicht.

Neugestaltung kostet 143.000 Euro

Die aus der Feder von Architekt Reinhard Litschauer stammende Idee wird innerhalb von sechs Wochen umgesetzt. Die Baumeisterarbeiten durch die Firma Leyrer+Graf haben bereits begonnen. Darauf folgt die Ausgestaltung des Vorplatzes mit dem Rahmen und Sitzelementen, die von den Firmen Riel Metallbau aus Reinprechtspölla und Hallenbau Baumhauer aus Dallein durchgeführt wird. Insgesamt kostet die Vorplatzgestaltung rund 143.000 Euro.