Museums-Wiedereröffnung mit Neuerwerbung. Das Erste österreichische Museum für Alltagsgeschichte öffnet am 28. Juni wieder seine Pforten und kann mit einigen neuen Objekten aufwarten. Es handelt sich um Bildnisse des aus Stockerau stammenden Kaufmanns Ignaz Hofbauer, seiner Gattin Aloisia und deren Eltern, Johann und Barbara Winkler.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 25. Juni 2020 (05:44)
Bürgermeister Günther Kröpfl mit den Porträts von Ignaz Hofbauer und seiner Gattin Aloisia, geb. Winkler, im Biedermeierzimmer des Museums für Alltagsgeschichte.Polleroß
Friedrich

Die Gemälde stammen von dem in Zwettl sowie Horn tätigen Maler Michael Reis, eines ist „1855“ datiert. Diese wohlhabenden und für die Geschichte des Marktes bedeutenden Personen waren im Museum bisher nur durch Reproduktionen vertreten. Vom ersten Vertreter dieser Familie, Nikolaus Winkler, der sich 1738 in Neupölla ankaufte, gibt es noch den repräsentativen Geburtsbrief des Melker Marktes Wullersdorf aus dem Jahre 1737.

Leider kein Original, aber eine gut dokumentierte Kopie nach dem Selbstporträt von Rembrandt im Kunsthistorischen Museum blieb ebenfalls erhalten. Das Gemälde wurde 1900 von Franz Sofka angefertigt. Das Museum ist Sonn- und Feiertags von 14-17 Uhr geöffnet.