„Nachwuchs“ beim Roten Kreuz Gars gesucht. Bei der Neuwahl des Ortsstellenausschusses beim Roten Kreuz Gars wurden Karl Purker als Leiter und Marvin Roupec als sein Stellvertreter erneut gewählt.

Von Georgia Kazantzidu. Erstellt am 14. November 2020 (04:33)
Dem Ortsausschuss gehören neben Ortsstellenleiter Karl Purker und seinem Stellvertreter Marvin Roupec (vorne, von links) auch Corina Frauberger-Purker, Sylvia Schiedlbauer und Pauline Uitz (hinten von links) an.
Georgia Kazantzidu

Alle fünf Jahre wird die Leitung der Rotkreuz-Ortsstelle Gars gewählt. Neu ist, dass es keinen Schriftführer und keinen Kassier gibt, stattdessen einen Ortsstellenausschuss.

Kürzlich wurde zum dritten Mal in Folge Karl Purker, der mit großem Enthusiasmus seit 1977 beim Roten Kreuz ehrenamtlich tätig ist, als Ortsstellenleiter bestätigt, als sein Stellvertreter Marvin Roupec zum zweiten Mal. Weitere Ausschussmitglieder sind Vizebürgermeisterin Pauline Uitz, Sylvia Schiedlbauer, Gabriele Moser und Corina Frauberger-Purker. Auch Ehrungen fanden in diesem Rahmen statt. Zu Rotkreuz-Haupthelfern wurden Corina Frauberger-Purker, Lisa Kochberger, Susanne Höfler und Matthias Höbarth ernannt. Raimund Compassi bekam das Dekret für zehnjährige ehrenamtliche Tätigkeit als Rettungssanitäter.

Marvin Roupec, Karl Purker, Raimund Compassi, Susanne Höfler,  Matthias Höbarth und  Lisa Kochberger
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Der Wunsch nach „Nachwuchs“ ist groß, da der Beitrag der Rettungssanitäter für die Bevölkerung sehr wertvoll und notwendig ist. „Wir sind oft auf Horn mit entsprechender Wartezeit angewiesen“, so Karl Purker. In diesem Sinne richtet er die Bitte an sensibilisierte Bürger, die die Ausbildung zum Rettungssanitäter machen und sich dem Team anschließen wollen.

Drei „Erstversorger“ sind in Gars im Einsatz

Freude bekundet Karl Purker über bereits drei First Responder („Erstversorger“) für die Gemeinde Gars. Seit dem 4. September 2019 sind Marvin Roupec, Michael Schartner und Matthias Höbarth – alle auch Notfallsanitäter – zusätzlich neben ihrer freiwilligen Tätigkeit beim Roten Kreuz als First Responder tätig. Ausgestattet mit einem Rettungsrucksack und zumeist in Privatkleidung werden sie durchschnittlich drei Mal pro Woche alarmiert.

Diese besonders geschulten Sanitäter sollen die Zeit zwischen dem Eintreten des Notfalles und der ersten medizinischen Versorgung verkürzen, das sogenannte „Therapiefreie Intervall“. Es ist wichtig, dass so rasch als möglich qualifizierte Maßnahmen gesetzt werden, die unter Umständen den Heilungsablauf respektive die Behandlungsdauer verkürzen.

Der nächste Blutspendetermin findet am 13. Dezember beim Eislaufverein statt.