Hackl geht, Winkler neu. Alfred Hackl zog sich aus privaten Gründen aus dem Gemeinderat in Altenburg zurück.

Von Georgia Kazantzidu. Erstellt am 16. Februar 2021 (08:12)
Freuen sich auf die gemeinsame Arbeit für die Gemeinde Altenburg: Bürgermeister Markus Reichenvater und Neo-Gemeinderat Michael Winkler.
Gemeinde Altenburg

Zu einem Wechsel kam es im Altenburger Gemeinderat. Nachdem sich der langjährige Gemeinderat Alfred Hackl aus dem Gemeinderat zurückzog, wurde am 10. Februar der 33-jährige Michael Winkler als neues Gemeinderatsmitglied von Bürgermeister Markus Reichenvater angelobt.

Alfred Hackl war über zweieinhalb Perioden in der Gemeinde Altenburg für die ÖVP als Gemeinderat tätig. Zuletzt konzentrierte er sich dabei auf den Bereich Umwelt. Er verließ den Gemeinderat aus privaten Gründen, wie er auf NÖN-Nachfrage erzählt. Die Arbeit dort habe ihm viel Spaß gemacht und er werde sie „sicherlich vermissen“. Positiv in den Jahren seiner Gemeinderatstätigkeit bleibe ihm in Erinnerung, dass in der Gemeinde Altenburg alle Parteien gut zusammenarbeiten und „alle Meinungen einen Platz haben. Ich war mit der Tätigkeit sehr zufrieden, nur leider muss ich jetzt aus privaten Gründen zurücktreten“, erzählt Hackl, der als Bauleiter im Stift Altenburg angestellt ist.

„In der Gemeinde Altenburg haben alle Meinungen Platz. Ich muss leider aus privaten Gründen zurücktreten.“ Alfred Hackl

Der 33-jährige Michael Winkler, in der Sparkasse in Horn tätig, ist seit 2016 im Vorstand der Landjugend Altenburg als Kassier engagiert. Winkler ist zwar ein gebürtiger Horner, aber nachdem er in den Jahren 2012 und 2013 ein Haus in Altenburg gebaut hat, ist er dort recht gut integriert, erzählt er. Deshalb wolle er sich aktiv in der Gemeinde einbringen und sich zur Verfügung stellen. Winkler übernimmt auch die Sitze von Hackl in den Ausschüssen für Bau-, Kanal-, Wasser-, Umwelt- und Zivilschutz.

Außerdem ist Winkler auch gleich Mobilitätsbeauftragter der Gemeinde Altenburg und geht mit viel Engagement an die Sache heran: „Ich freue mich sehr auf die Herausforderung und meine neue Aufgabe“, sagt Winkler.