Landesklinikum Horn: „Können Niveau halten“. 94,38 Prozent der Patienten verlassen mit einem guten Gefühl das Landesklinikum Horn: Platz drei.

Von Karin Widhalm. Erstellt am 22. Mai 2019 (04:12)
Widhalm
Freuen sich über den Platz drei für das Landesklinikum Horn: Franz Huber, Elisabeth Klang und Martin Breitenseher.Man arbeite daran, das Ergebnis zumindest zu halten.

Wo verlassen Patienten nach einem Aufenthalt in einer der 25 Spitäler am zufriedensten das Krankenbett? Die Patientenbefragung der Landeskliniken-Holding liefert jährlich eine Antwort. Das Ergebnis für 2018: Horn zählt zu den besten Drei in der Kategorie „> 300 Betten“.

94,38 Prozent der Befragten stellten ein sehr gutes Zeugnis aus (Platz drei), nur das Universitätsklinikum Krems (94,69) und das Landesklinikum Amstetten (95,57) waren noch besser, wenn auch knapp. „Es geht nicht darum, wer auf dem ersten oder zweiten Platz ist, sondern es geht ums Wohlergehen der Patienten“, betont Franz Huber, kaufmännischer Direktor.

„Wir haben eine eigene Patienten-Ombudsstelle, die ein hohes Maß an Professionalität entwickelt hat.“Franz Huber über das Beschwerde-Management

Dass das Horner Landesklinikum in den letzten Jahren aber stets unter den Top-Drei gereiht war, sei eine große Bestätigung. Das fügt Pflegedirektorin Elisabeth Klang hinzu. „Das spricht für unser hohes Niveau, das wir halten können.“ Der Mensch solle im Mittelpunkt stehen.

Lob für Mitarbeiter

„Wir haben das Glück, dass unsere Mitarbeiter mit einer großen Empathie auf die Patienten zugehen“, ergänzt Huber. Vorteilhaft ist zudem, „dass wir eine Größe haben, wo sich jeder grüßt und sich jeder kennt.“ Die interdisziplinäre Harmonie sei ebenso eine wesentliche Säule, ergänzt der ärztliche Direktor Martin Breitenseher.

Das, was für die Patienten zählen könnte, ist: „Das Haus ist 25 Jahre alt“, berichtet Huber. „Gut im Schuss“, ergänzt Klang, aber auch mit Mehrbettzimmern, die der heutigen Zeit nicht mehr entsprechen. Wie geht man mit Beschwerden um?

„Wir haben eine eigene Patienten-Ombudsstelle, die ein hohes Maß an Professionalität entwickelt hat“, erklärt Huber. Nachgegangen werde jeder Beanstandung mit dem Ziel, innerhalb kurzer Zeit eine Antwort geben zu können. Wichtig sei laut Breitenseher herauszufinden, ob ein Einzelschicksal vorliegt oder eine Systemverbesserung angestrebt werden muss. „Das wird interdisziplinär ausdiskutiert, woran’s gelegen hat“, schildert Klang.

Der Patient ist nicht der einzige Parameter. Das Personal wird befragt, dazu wird regelmäßig die finanzielle Gebarung sowie die medizinische und pflegerische Qualität überprüft. Das alles ist für Klang eine Richtlinie, wohin das Haus navigiert werden soll.

Will man bei der Patientenbefragung Platz eins erreichen? „Das Niveau zu halten ist uns Ansporn genug“, meint Klang. Und Huber weist auf die minimalen Unterschiede zwischen den drei Prozentwerten hin. „Wie beim Skifahren, nur sind’s keine Hunderstel-, sondern Zehntel-Sekunden“, lacht er. „Wir nehmen’s sportlich“, schmunzelt Breitenseher. „Und arbeiten daran, die richtige Reihenfolge herzustellen“, denkt Huber daran, dass schon mal Platz zwei erreicht wurde.

Umfrage beendet

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