Perchten sorgten für feurige und gruselige Show. Lautes Glockengeläut, wilde Musik und eine tolle Feuershow tauchten den Hauptplatz in Sigmundsherberg in ein schauriges Licht. Punsch, Glühwein und Tee mit Schuss erhellten die Gemüter der zahlreichen großen und kleinen Besucher beim Perchtenlauf der im Vorjahr gegründeten "Herberger Höllen Teifln".

Von Eduard Reininger. Erstellt am 25. November 2019 (08:04)

Vor Beginn der Illustren Veranstaltung wurden die Besucher über die Gründung des „Brauchtum-Vereins" informiert. Natürlich durften auch die Sicherheitshinweise nicht fehlen, „Gucken ja, Grapschen nein“ hieß es, ehe das Spektakel los ging.

Die schaurig-schönen Teufel lehrten dabei nicht nur das Gruseln, sondern wollten auch altes Brauchtum belegen: „Das liegt uns besonders am Herzen“, betonte „Oberteufl“ Gerhard Toifl. Mit lautem Glockengebimmel von Rauchschwaden umhüllt, zogen die gruseligen Gestalten auf das Gelände und brachten Groß und Klein das Fürchten bei. Die „bösen“ sogenannten „Schiarchperchten" sorgten für feurige Unterhaltung und trieben ihr Unwesen mit den Gästen. 20 großartige Masken mit teuflisch guten Kostümen, die Herberger „Höllen Teifln“ präsentierten sind als ganz besondere Truppe, die mit ihrem Premierenauftritt begeisterte und am Ende der großartigen Veranstaltung auch als „Fotomotive“ bereitstanden.